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Internationale Konferenz in Quito, Ecuador - Remittances und die Rolle der lateinamerikanischen Genossenschaften


Ziel war es,  die Rolle der genossenschaftlichen Finanzinstitutionen in Lateinamerika bei der Abwicklung von Remittances1 herauszuarbeiten. Außerdem sollte die Zusammenarbeit mit den Spar- und Kreditgenossenschaften und deren Verbänden mit den jeweiligen Zentralbanken und Aufsichtsbehörden intensiviert werden, um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Betreuung der Kunden zu verbessern.

Mehr als 70 Personen aus über 10 Ländern Lateinamerikas nahmen an der Konferenz teil. Neben Führungskräften und Mitarbeitern von Genossenschaftsverbänden und Spar- und Kreditgenossenschaften waren auch NROs, Aufsichtsbehörden und Zentralbanken vertreten.

Basis der Veranstaltung war die DGRV-CEMLA Studie, in deren Rahmen zurzeit eine Datenerhebung und -analyse über Remittances durchgeführt wird, um daraus weitere gezielte Maßnahmen ableiten zu können.

Kern der Veranstaltung waren Fachvorträge über die aktuellen Herausforderungen sowohl der unterschiedlichen Institutionen und Genossenschaften als auch in den verschiedenen Ländern im Umgang mit Remittances. Außerdem wurden praktische Lösungsmöglichkeiten anhand von Fallbeispielen vorgestellt. Die verschiedenen Fachvorträge zielten auch auf die Verbesserung der Situation der Zielgruppen bzw. auf die entwicklungspolitisch sinnvolle Verwendung der Gelder ab vor allem vor dem Hintergrund, dass es sich um private Gelder handelt.

Im Verlauf der Konferenz konnten gemeinsame Probleme und Fragestellungen herausgestellt werden und die rege Beteiligung an den Diskussionen zeigte, dass dies erst der Beginn eines kontinuierlichen Austausches war. 

1  Als Remittances werden die Überweisungen ausgewanderter Personen in ihre Heimat bezeichnet.