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Genf/Schweiz: Kolping fordert mehr Einsatz für das Konzept menschenwürdiger Arbeit


Wie die Repräsentantin von KOLPING INTERNATIONAL, Dr. Hildegard Hagemann, betonte, stehe das Konzept der menschenwürdigen Arbeit in Zeiten der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise vor einer großen Bewährungsprobe. Gerade die Krise führe zu einem verschärften Wettbewerb auf den Märkten, und dies führe zu einem steigenden Druck auf die Arbeitsbedingungen – oft mit der Folge der Erosion der Rechte der Arbeitenden. Gerade in solchen Zeiten käme es darauf an, dass durch international vereinbarte Standards die Mindestrechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewahrt bleiben.
 
Welche Bedeutung diese Regelungen haben, stellte Hagemann an der Konvention C177 über die Rechte der Heimarbeit dar. Gerade der fehlende Schutz für die Heimarbeiter und Heimarbeiterinnen führe zu einem Druck auf die Produktionskosten. Obwohl diese Heimarbeit oft in Schwellen- und Entwicklungsländern der Alltag vor allem weiblicher Arbeitskräfte sei, hätten die niedrigen Lohnkosten auch Konsequenzen für die Industrieländer. Die Anerkennung der Rechte der Heimarbeiterinnen sei ein bewusstes Zeichen sozialer Verantwortung. KOLPING INTERNATIONAL trete daher weltweit für die Ratifizierung der Konvention C177 ein.