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CONFINTEA VI in Belém endet mit einem Aufruf zum Handeln


Verabschiedet wurden sie im "Belém Framework for Action".
 
"Jetzt ist die Zeit zum Handeln, denn die Kosten nicht zu handeln sind zu hoch", so der Aktionsplan, verabschiedet von mehr als 1.5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus über 156 Ländern.
Kernforderungen der UNSECO-Konferenz, die seit 1949 alle zwölf Jahre stattfindet, waren die Verbesserung der Finanzierung von Erwachsenenbildung sowohl durch die nationalen Regierungen als auch durch die verschiedenen Geber in der Entwicklungszusammenarbeit sowie verstärkte Anstrengungen beim Kampf gegen Analphabetismus und Armut.
 
In vielen Workshops und Podiumsdiskussionen wurden die Potentiale der Erwachsenenbildung deutlich, die diese insbesondere bei der Bewältigung der aktuellen Krise bietet. The Belem Framework for Action stresses that “adult learning and education have a critical role in responding to contemporary cultural, economic, political and social challenges,” and underlines the need to place adult learning and education in a broader context of sustainable development. It acknowledges that effective policy, governance, financing, participation, inclusion, equity and quality are all necessary conditions for adults and young people to be able to exercise their right to education.

Zum ersten Mal war ein Land der südlichen Hemisphäre Gastgeber der CONFINTEA und der ihr vorgeschalteten Konferenz der Zivilgesellschaft FISC. Auf diesem maßgeblich vom Internationalen Rat für Erwachsenenbildung ICAE gestalteten Forum formulierten über 1.000 Vertreter von Nichtregierungsorganisationen ihre Forderungen.
 
Beide Veranstaltungen machten einmal mehr die große Diskrepanz zwischen der Bedeutung von Erwachsenenbildung und Lebenslangem Lernen für die Bewältigung wichtiger Zukunftsaufgaben einerseits und ihrer Vernachlässigung durch Regierungen im Norden und im Süden deutlich.