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Dialogveranstaltung in Berlin: Ein Jahr nach dem Tsunami


Am 7. Dezember 2005 hat in Berlin mit Beteiligung der BORDA die Dialogveranstaltung “Ein Jahr nach dem Tsunami: Wie gestalten wir zukunftsfähige Partnerschaften? – Kommunale Handlungsansätze“ stattgefunden. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt, Berlin wurde diese Veranstaltung von der Servicestelle Partnerschaftsinitiative / Servicestelle Kommunen in der Einen Welt bei InWEnt gGmbH durchgeführt. Über 100 SpenderInnen und PartnerInnen aber auch Christina Rau, die Sonderbeauftragte der Bundesregierung auf der politischen Leitungsebene der Partnerschaftsinitiative, sowie Staatssekretär Erich Stather (BMZ) waren auf der Konferenz vertreten.

Zutreffend bilanzierte der Leiter des Arbeitsstabes Partnerschaftsinitiative, Botschafter Dr. Georg Witschel: "Die Partnerschaftsinitiative ist erfolgreich. Sie hat dazu beigetragen, Hilfe zur rechten Zeit an bedürftige Menschen zu bringen. Doch bleibt die Aufgabe bestehen, aus vielen Hilfsprojekten und Patenschaften auch einige Partnerschaften zu entwickeln."

Es wurde versucht, der Solidarität ein Gesicht zu geben - vielerlei Rückmeldung aus Politik und Kommunen bestätigen, dass es gelungen ist: Gut 300 neue Projektpartnerschaften sind angelaufen und werden beraten und qualifiziert.

Zum Stand der BORDA Aktivitäten: BORDA hat mit seiner indonesischen Partnerorganisationen BEST bislang drei Gemeinschaftssanitäranlagen (CSC) in acehnesischen Distrikt Bireuen bauen und in Betrieb nehmen können. Diese Anlagen sichern die sanitäre Versorgung für über 1000 Familien. Drei weitere Anlagen befinden sich noch im Bau. Zudem wurde eine Longlist für 30 potentielle Standorte erstellt. Zusammen mit dem Partner BaliFokus und gefördert von UNICEF wird im Jahr 2006 eine Faulschlammentsorgungsanlage in Banda Aceh gebaut. Diese Anlage soll Schlämme von „Septic Tanks“ aus Flüchtlingslagern und Wohneinheiten behandeln.