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Nach der Tsunami-Katastrophe: Kolping baut Brücken zwischen Ethnien und Religionen


Das Seebeben mit den zehn Meter hohen Flutwellen in Südasien brachte ungeheuerliches Leid über Tausende von Menschen. So verheerend diese Katastrophe auch war, so gibt es jedoch auch kleine Lichtblicke und ermutigende Zeichen für manche Menschen. Ein Beispiel dafür ist die Kolpingsfamilie Gantalawa in Sri Lanka. Diese Kolpingmitglieder hatten beschlossen, den Flutopfern des Dorfes Nilaweli durch aktive Arbeitseinsätze bei Aufräumarbeiten zu helfen. Den elf katholischen Kolpingmitgliedern schlossen sich 14 buddhistische Mitbürger an und gemeinsam räumten sie 50 LKW Unrat auf und bargen 17 Leichen. Diese gemeinsame Aktion von singhalesischen Christen und Buddhisten ist ein wertvoller Beitrag für den Frieden innerhalb des Landes. Denn die Einwohner in Nilaweli sind Tamilen und zwischen den Tamilen und den Singhalesen herrscht seit Jahren ein erbittert geführter Bürgerkrieg.

Die Kolpingsfamilie Gantalawa konnte mit der gemeinsamen Aktion ein Zeichen setzen und an eine Zielsetzung des Kolpingwerkes Sri Lankas anschließen, die bereits bei der Gründung des Verbandes eine wichtige Rolle spielte: Brücken bauen und die Versöhnung zwischen Menschen verschiedener Religionen und Ethnien fördern.