Deutsch English
Wir über uns
Mitglieder
Links
Impressum

 

News

Sambia und Tansania: Große Nachfrage an Wasserversorgung und sanitärer Grundversorgung


So erfolgt die Wasserversorgung in den Randgebieten Lusakas gewöhnlich durch kommunale Standrohre – zwei mal täglich, morgens und abends. Jeder Haushalt ist berechtigt, insgesamt zwischen 5 und 20 Liter Wasser pro Tag zu entnehmen. Dafür müssen sich die Frauen von Keko Mwanga B, einem betroffenen Randgebiet in Dar Es Salam, jeden Morgen mit ihren Kanistern an der Wasserausgabestelle anstellen und die meiste Zeit des Tages darauf warten, Wasser zum Kochen und Trinken zu erhalten.

Zudem bedroht der extreme Mangel an sanitärer Grundversorgung die Gesundheit der Bevölkerung in Städten wie Dar Es Salam. In der Regenzeit vermischen sich Abwasser und der Ausfluss überfüllter Latrinen mit Oberflächenwasser. Diese Kontamination von Oberflächen- und Grundwasser, die Quellen des Trinkwassers, ist Ursache von Krankheiten wie Cholera, Ruhr, Typhus und andere.

Bei Gesprächen mit unterschiedlichen Akteuren aus Sambia und Tansania wurde großes Interesse an den Wasser- und Sanitationkonzepten der BORDA sowie an einer Zusammenarbeit bekundet. Basierend auf den Erfahrungen in Asien ist BORDA mit seinem Partnernetzwerk der SADC-Region dabei, die ersten Schritte für die Umsetzung von Demonstrationsprojekten in Sambia und Tansania vorzubereiten. 

Andreas Schmidt, BORDA Cooperation Office SADC, Lesotho