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Planung urbaner sanitärer Grundversorgung in Pune, Indien


Der immens wachsende Bedarf an der Versorgung von Grundbedürfnissen, wie die sanitäre Grundversorgung, hat dazu geführt, dass Regierung wie Zivilgesellschaft Lösungsbemühungen höchste Priorität zusprechen.

Diese Lücke zwischen Bedarf und Versorgung könnte geschlossen werden durch Umsetzung eines dezentralen Ansatzes, der zentrale Lösungen dort ergänzen soll, wo Gebiete zentral unerreichbar, Umsetzungen nicht durchführbar und unbezahlbar sind. Um die Effektivität dezentraler Lösungen wie sanitärer Grundversorgung, Abwasserreinigung und Abfallmanagement für marginalisierte Stadtgebiete zu gewährleisten müssen diese in die Stadtplanung integriert und die betroffene Bevölkerung von Anfang an beteiligt werden.

Eine von BORDA unterstützte Studie (Durchführung: Umweltplanungsgruppe EPC; Eco-Science Research Foundation, ERF; in Zusammenarbeit mit dem Pune Municipal Council, PMC) hat die existierende sanitäre Versorgung der Stadt Pune erfasst und eine Strategie entwickelt, wie dezentrale Abwasserreinigung (DEWATS), ‚Community Based Sanitation’ (CBS) und Abfallmanagement in die Planung der Stadt Pune integriert werden können.

So ist es möglich mit dem Ansatz der ‚Community Based Sanitation’ die Slumgebiete im peri-urbanen wie im innerstädtischen Bereich zu versorgen. Dabei ist der Ansatz dezentraler Grundbedürfnis orientierter Dienstleistungen partizipativ. Durch die Einbeziehung der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner in allen Planungs- und Durchführungsstufen werden die späteren Nutzer für ihre Verantwortlichkeit an nachhaltiger Entwicklung sensibilisiert. Dezentrale BNS-Optionen reduzieren einerseits die Reinigungslast zentraler Systeme und kommen andererseits dem Bedarf an Grundversorgung nach. Die ökologische Nachhaltigkeit wird zudem dadurch begünstigt, dass über die Sauberkeit der eigenen Umwelt auf dezentralem und lokalem Level entschieden werden kann.