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Projektreise nach Mittelamerika


„Geld her“, herrscht Juan sein Opfer an, das er mit einem Messer in eine Ecke des Schulraums getrieben hat. Plötzlich geht alles sehr schnell – ein Schlag trifft den Jugendlichen, reißt ihn zu Boden und schlägt ihm die Waffe aus der Hand.

Durch Szenen wie diese stellen Jugendliche in Guatemala City die Gewalt dar, die sie täglich erleben. Burkhard Port, Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, war beeindruckt von den Vorführungen der jungen Menschen. Gemeinsam mit Silja Dressel, Koordinatorin für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe bei AWO International, nahm er im Rahmen einer Projektreise an der Veranstaltung teil, die die Projektaktivitäten der guatemaltekische Partnerorganisation der AWO International einleitete.

In Honduras, Guatemala und Mexiko setzt AWO International zusammen mit einheimischen Partnerorganisationen ein Programm zur Prävention von Jugendgewalt um. Herr Port hatte während der Reise Gelegenheit, die Organisationen zu besuchen, die in Guatemala und Mexiko aktiv sind. Informationsgespräche zur Jugendbanden-Problematik standen während der Treffen ebenso auf dem Plan wie die politische Lobbyarbeit der Partner. Für den Ansatz der Jugendrechte, der dem Programm als Leitprinzip zu Grunde liegt, interessierte sich Herr Port besonders.