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Bessere Planung für Basic Needs Services - Sanitation Mapping ist ein "Muss"


Es ist nicht überraschend, so viele unbenutzte öffentliche Sanitäreinrichtungen in Indonesien zu sehen, die im letzten Jahrzehnt von der Regierung oder von NGOs gebaut wurden. Aber warum?

Liegt es daran, dass diese Anlagen an ungeeigneten Standorten errichtet wurden oder am mangelnden Bewusstsein der Nutzerinnen und Nutzer? War der Informationstransfer von den Planern zu den Nutzern oder deren Verantwortungsgefühl ungenügend?

Meiner Meinung nach kommt die Hauptursache aus der Ära, in der alle Entscheidungen von oben nach unten erfolgt sind. Heutzutage dagegen werden die meisten Aspekte von unten nach oben geplant. Die Partizipation der Nutzergemeinschaft, Berücksichtigung der Stimmen der Menschen und ihrer Grundbedürfnisse und Errichtung der Einrichtungen am richtigen Standort sind die Schlüsselfaktoren, um einem besseren Lebensstandard zu dienen. So ist das Hauptziel von Sanmap die Informationssammlung aktueller Sanitärbedingungen einer Stadt, um lokale Behörden bei der Stadtplanung für die nächsten 10-15 Jahre zu unterstützen:

  • Kartografierung der bestehenden sanitären Bedingungen, Identifizierung von Verschmutzungsquellen, Priorisierung von Interventionen und Lösungen in bestimmten Gebieten
  • Anwendung eines ganzheitlichen Ansatzes zur strategischen Planung und Umsetzung von Sanitation Programmen
  • Identifizierung von Regionen, in denen mehr zentrale oder dezentrale Lösungen angemessen sind
  • Definition von geeigneten Indikatoren, um regionale Gesundheitsrisiken besser bewältigen zu können.

Sanitation Mapping ist somit ein unbedingtes „Muss“, bevor sanitäre Einrichtungen geplant und gebaut werden.