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AWO Studie zur Jugendgewalt in Zentralamerika


„Jugendliche fühlen sich durch eine Welle der Gewalt auf den Straßen bedroht“, titelte die honduranische Internetzeitung „proceso“, die wie viele weitere Zeitungen, Radio- und Fernsehsender über die Ergebnisse der Studie berichtete. Das Thema ist brisant, da Jugendliche in den zentralamerikanischen Ländern meist als Gewalttäter und nicht als Opfer von Gewalt wahrgenommen werden.

„Aus Angst haben viele Jugendliche auf die Frage nach Gewalt in ihren Familien keine Antwort gegeben“, sagt Christiane Schulte. 45,1% der befragten Jugendlichen gaben jedoch an, dass sie wegziehen würden, um sich sicherer zu fühlen. Die Studie verdeutlicht, dass Jugendliche untereinander sehr häufig bereit sind, mit Gewalt zu reagieren, insbesondere in der Schule. Hier geht Gewalt jedoch auch von Lehrern aus.

Nicht nur die Medien, auch Vertreter anderer Organisationen und staatlicher Institutionen zeigten großes Interesse an den Ergebnissen der Studie und an dem Ansatz von AWO International und ihren Partnerorganisationen. Mit dem Programm zur Gewaltprävention fördert AWO International Jugendorganisationen, die ein Gegengewicht und eine Alternative zu den kriminellen Jugendbanden in den zentralamerikanischen Ländern darstellen. Langfristig sollen sich die Organisationen so vernetzen, dass sie mehr zur Durchsetzung der Rechte und zum Schutz von Jugendlichen beitragen können.

 

 

 

 

Am Weltjugendtag 2007 machte die Partnerorganisation COFADEH mit verschiedenen Aktionen auf die SItuation der Jugendlichen in Honduras aufmerksam.  (Foto COFADEH)